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Steuerberater Shopware

Sie betreiben einen erfolgreichen Onlineshop mit Shopware und suchen jetzt noch den richtigen Steuerberater?

Steuerberater Shopware Buchhaltung SteuernDie Steuern und die Buchhaltung bei Onlineshops haben eine andere Dynamik als die im herkömmlichen Handel. Zum einen ist das Datenvolumen ein ganz anderes. Im Onlinehandel sind oft große Mengen an Verkäufen und somit auch Zahlungen zu buchen. Das lässt sich zwar technisch über die Einbindung von Shopware in die Buchhaltung lösen, aber die meisten Steuerberater beherrschen diese Technologie nicht.  Wichtig ist also, einen Steuerberater zu finden, der im Onlinehandel erfahren ist und über das entsprechende Know How (Schnittstellen) verfügt. Zum anderen bringt der Onlinehandel umsatzsteuerliche Herausforderungen mit sich, die im üblichen Handel nicht bestehen.  Das hängt vor allem mit dem Auslandsbezug zusammen. Nicht nur dass die Kunden zum Teil im Ausland ansässig sind, zum Teil versenden Onlinehändler auch über das Ausland (z. B. PAN-EU).

In der Steuerberatung für Onlineshops setzen wir auf UNTERNEHMEN ONLINE von der DATEV, soweit das von unseren Mandanten gewünscht ist. Unser Ziel ist, die Buchhaltung möglichst eng an  Shopware anzubinden und mögliche Doppelerfassungen zu vermeiden. Dadurch vermindern sich der Aufwand und die Kosten für die Buchhaltung. Durch eine lückenlose Übernahme der Daten aus Ihrem Onlineshop bzw. Warenwirtschaft erhalten Sie schneller, unkomplizierter und zuverlässiger Ihre finanziellen Auswertungen.

 

Über shopware und Steuern

Shopware ist ein seit 2004 in Deutschland entwickeltes, modulares Online-Shopsystem. Es steht sowohl als Open-Source-Software wie auch in kommerziellen Editionen zur Verfügung.

Das Programm kann in seinen Funktionen durch die Installation zusätzlicher Plugins erweitert werden. Über eine offene API können Systeme anderer Anbieter, etwa von Zahlungsdiensten oder Warenwirtschaftssysteme, angebunden werden. Das System ist multishopfähig, es können also innerhalb einer Installation mehrere Shops auf unterschiedlichen Domains generiert werden. Eine Mandantenfähigkeit (vollständige Trennung von Multishops im Administrationsbereich) besteht standardmäßig nicht, kann jedoch im Cluster erreicht werden.

Community Edition

Die Community Edition wurde Ende 2010 vorgestellt und ist eine kostenlose, quelloffene Onlineshop-Software auf der gleichen technischen Basis wie die kostenpflichtigen Editionen. Während 2010 der Quellcode offengelegt wurde, wurde mit Erscheinen von Version 4 am 28. August 2012 die Software unter die AGPL3-Lizenz gestellt. Templates unterliegen der Apache 2.0-Lizenz.

Für die kostenlose Software bietet der Hersteller keine Gewährleistung und keinen Support/Wartung an, jedoch stehen ein Wiki sowie ein Forum zur Verfügung. Die Community Edition ist vom Funktionsumfang nicht eingeschränkt und kann beliebig viele Kategorien, Artikel und Kunden verwalten. Ein Upgrade auf die kostenpflichtigen Editionen ist möglich. Die Community Edition kann durch kostenlose und kostenpflichtige Plugins aus dem Community Store erweitert werden.

Professional Edition

Die Professional Edition ist eine kommerzielle Edition. Hierbei steht dem Shopbetreiber die Möglichkeit zur Verfügung für Testzwecke eine Stagingumgebung zu betreiben. Darüber hinaus haben Kunden mit dieser Edition ein Anrecht auf Gewährleistung und es besteht die Möglichkeit Hersteller-Support und Wartung in Anspruch zu nehmen.

Enterprise Business Edition

Die Enterprise Business Edition enthält alle vollwertigen Shopware-Module (einige Plugins sind ausgenommen oder nicht vorinstalliert) sowie die Möglichkeit, direkt 10 Subshops anzulegen. Als Zusatzfunktion besteht die Active Directory Integration. Darüber hinaus kann vom Händler eine Staging-Umgebung aufgesetzt werden.

Enterprise Cluster Edition

Seit 2011 gibt es die Möglichkeit, einen Cluster aus mehreren Servern zu nutzen, insbesondere zum Betrieb größerer Onlineshops (empfohlen ab etwa 35.000 Seitenabrufen pro Tag). Ein Shop mit zwei Webservern und zwei Datenbankservern soll dabei eine Kapazität von etwa 300.000 Seitenabrufen pro Tag bewältigen können.

Der Cluster bietet die Unterstützung von Varnish, Apache Solr und eine Active-Directory-Anbindung. Außerdem steht zum Management der Umgebung eine zentrale Management-Konsole im Backend zur Verfügung.

Erweiterungen

Zu Shopware gibt es knapp 1.700 Plugins, u. a. aus den Bereichen Administration, Auswertungen, Sprachen, Werbung und Marketing sowie Template und Design. Darüber existieren Schnittstellen zu rund 50 Zahlungsdienstleistern und diversen Warenwirtschaftssystemen. Die Erstellung eigener Plugins ist möglich.
Bis Version 3.5.7 waren diverse Funktionen als Module im Programmkern enthalten und wurden lediglich durch eine Lizenz freigeschaltet. Ab Version 4 stehen diese Funktionen als Plugins („Premium-Plugins“) zur Verfügung. Während die Enterprise Editionen bereits alle Module enthalten, können die Community Edition und die Professional Edition um verschiedene Funktionsmodule erweitert werden.
Shopware bietet die Möglichkeit, selbst Rechnungen und Lieferscheine zu erstellen; Funktionen wie Einkauf oder Finanzbuchhaltung sind jedoch nicht integriert. Es werden daher Schnittstellen zu verschiedenen Warenwirtschaftssystemen angeboten.

Die Erweiterung „bepado“ ermöglicht es Shopbetreibern, Produkte ihres Sortiments über einen dezentralen Marktplatz anderen Shopbetreibern zum Verkauf zur Verfügung zu stellen. Der Marktplatz bietet eine B2B-Plattform für Großhändler und Online-Händler im Stil eines sozialen Netzwerkes, in der eine gezielte Produktsuche möglich ist und Produktdaten und Beschreibungen automatisiert übernommen werden können.

Technik

Shopware wird in der Programmiersprache PHP entwickelt. Basis ist dabei das Framework „enlight“, eine herstellerspezifische Abwandlung des Zend Frameworks. Als Datenbank wird eine relationale MySQL-Datenbank benötigt.

Die Software folgt, ebenso wie die Templategestaltung, dem Entwurfsmuster Model View Controller. Die Grundstruktur für die Templates bildet mit 960.gs ein standardisiertes Gestaltungsraster für Web-Layouts. Als Framework für die Templates wird Smarty verwendet, für die Entwicklung von JavaScript-Komponenten jQuery und Ext JS.

 

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